Archiv für September 2006

BILD über Hemingway

Bei Hemingway war nicht alles schlecht!

„Einmal habe ich einen besonders frechen SS-Kraut umgelegt (Kraut = verächtlicher Ausdruck für Deutsche, Red.). Als ich ihm sagte, daß ich ihn töten würde, … sagte der Kerl doch: Du wirst mich nicht töten. Weil du Angst davor hast und weil du einer degenerierten Bastardrasse angehörst. Außerdem verstößt es gegen die Genfer Konvention.
Du irrst dich, Bruder, sagte ich zu ihm und schoß ihm dreimal schnell in den Bauch, und dann, als er in die Knie ging, schoß ich ihm in den Schädel, sodaß das Gehirn aus dem Mund kam – oder aus der Nase, glaube ich“, äußerte sich der Schriftsteller, der 1962 Selbstmord beging, heute in BILD.

„An seine Geliebte und spätere Frau Mary Welsh schreibt er von der Front: ‚Wir haben’s hier sehr nett und lustig, viele Tote, deutsche Beute, viel Schießerei und jede Menge Kämpfe‘ Am 2. Juni 1950 berichtet Hemingway dem amerikanischen Literaturprofessor Arthur Mizener (1907–88) von der Cornell-Universität (US-Staat New York), er habe 122 Deutsche getötet“, so das Blatt weiter.
Wer also über Büchern wie „Der alte Mann und das Meer“ immer eingeschlafen ist, weiß nun, daß wenigstens in Ernests „Privatleben“ etwas los war.

Quo vadis, Frauenbewegung?

Endlich gefunden: Die Quintessenz des Evaprinzips

Die Würde der Frau

von Kerstin Müller

Die Würde der Frau liegt doch
In ihrem speziellen Loch
Oh ich kann die Männer verstehen
Wenn Sie uns Frauen sehen
Dass der Wahnsinn sie packt und erregt
Wenn eine Frau den Verstand eines Mannes hinwegfegt
Oh dieser Wahn – diese Verklemmung
Rettet die Sexualität – es ist einfach dumm
Sich ihr nicht hinzugeben
Denn dann hat man das Wichtigste versäumt im Leben
Ich kann die Männer verstehen, die reagieren aggressiv
Weil Frauen nicht emanzipiert abschütteln können den alten Mief
Nicht begreifen doch
Die Würde der Frau liegt in ihrem
Einziartigen Loch

Mecklenburg wählt das vierte Reich

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern deutet mittlerweile alles auf eine große Koalition hin. Wenn die potentiellen Koalitionspartner wie erwartet an der 5% Hürde scheiterten und dennoch keine der beiden Favoriten die absolute Mehrheit erreiche, sei dies unumgänglich, damit das Land regierbar bleibe, äußerten Vertreter von NPD und PDS übereinstimmend.

SUMPFPOST Ausgehtipp

REIEREI, ALDER!!!!

mit
DJ EIMER
&
DJ KOTZE

Samstag, 18.30 Uhr

im
SCHEISSHAUS
(Ihr pißt schon)

Der Spruch vor dem Kopfstoß

Endlich gibt Materazzi zu, welche erschütternden Worte er an Zidane richtete:
„Ich habe an seinem Trikot gezogen. Da hat er gesagt, wenn ich sein Trikot unbedingt haben wolle, könne ich es ja nach dem Abpfiff haben. Ich habe darauf geantwortet, daß mir seine Schwester lieber wäre“, erklärte der Italiener in der Sport-Tageszeitung Gazzetta dello Sport. „Desweiteren bat ich ihn noch um einen Euro und fragte, ob er mir ein Bier ausgeben könne, wenn wir das Spiel gewonnen haben. Ich war nämlich ziemlich abgebrannt“, so Materazzi weiter. Beim Wort „Bier“ wäre Zidane plötzlich ausgerastet und es sei zu der bekannten Szene gekommen.


Der berühmte Kopfstoß bei Web.de

Gelber Säcke-Diskurs (II)

Noch etwas zur Frage, ob man, zumal als Satiremagazin, Wahlwerbung für die FDP machen darf: Natürlich! Und die Titanic tat es bereits im Jahr 2002 mit ihrer unvergessenen Soli-Aktion für Jürgen „Gott hab ihn selig“ Möllemann. Hier ein nostalgischer Blick zurück.

Quo vadis, Erotik?

Fiese Globalisierung: die Internetpornos boomen und die Leidtragenden sind wiedermal grundehrliche Traditionszeitschriften. Nach “Piep!” und “Das Neue Wochenend” wird nun auch das Erotikmagazin “Praline” eingestellt. Ursache sind laut Andreas Fritzenkötter, Pressesprecher des Bauer Verlages, in dem die Blätter erschienen waren, wirtschaftliche Gründe. Hat die globalisierungskritische Bewegung darauf noch eine Antwort?


Der Globalisierung ist nichts heilig,
Identität ist ihr fremd:
Ein weiteres Traditionsunternehmen
gibt sich geschlagen

Goodbye Femin

Endlich wird Schluß gemacht mit dem gottverdammten Feminismus. Eva Herman meint, Frauen sollten zurück an den Herd und „öfter mal den Mund halten.“ Fraglich bleibt nur, warum sie es nicht selber tut.

Gelbe Säcke im Diskurs

Darf man, zumal als Satiremagazin, Wahlwerbung für die FDP machen? Angesichts der dilettantischen Versuche der Partei, sich selbst als Spaßfraktion darzustellen, muß die Antwort lauten: Nein, nein und nochmals nein! Stattdessen zeigen wir lieber SPD-Bilder zum ausdrucken und sammeln. Wer übrigens sein eigenes Gesicht beisteuern möchte, kann sich hier eintragen.