Holzklotz-Kasache: Junkies gehen auf Distanz

Im Fall des arbeitslosen drogenabhängigen kasachischen Spätaussiedlers, der mit seinem Holzklotzwurf von der Autobahnbrücke eine junge Frau erschlug, meldete sich jetzt der Bundesverband der Drogenabhängigen zu Wort und warnte davor, die Drogensucht des Täters in der Berichterstattung zu sehr in den Mittelpunkt zu rücken. Dies würde Millionen unbescholtener Drogenabhängiger in Misskredit bringen, die kaum auffallen und sich einfach nur in Ruhe ihr Heroin spritzen würden, so Rolf B, ein Sprecher der Vereinigung: B. erklärte, er wünsche sich mehr Fingerspitzengefühl bei der Suche nach Erklärungen, Drogenabhängigkeit mache niemanden zum kaltblütigen Mörder. “Schon eher vermute ich”, so B. weiter, “er hat das getan, weil er Russe war.”