Obwohl der Mai noch gar nicht vorbei ist, kommt man nicht umhin, ihn als verheerender , gewalttätiger, ja brutaler als viele Vorangegangene zu bezeichnen. Die Bäume schlugen vielerorts schon vorher aus, die Steine flogen schon vor den Autonomen und selbst die ansonsten für ihren zurückhaltenden Ton bekannte Berliner BZ musste in ihrem „Liveticker“ vom 1.5. konstatieren: „19.55 Uhr: Der Versammlungsleiter überlegt, die Route der Demo zu verkürzen, weil zu viele bereitgewalte Autonome mitmarschieren, die die Beamten immer wieder mit Flaschen- und Steinwürfen provozieren.“
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Neuer Ärger um Baden-Würtembergs Ministerpräsident Oettinger: FDP-Landesfraktionschef Ulrich Noll reicht es nicht aus, dass Günther Oettinger seine Mitgliedschaft im rechten Studienzentrum Weikersheim ruhen lässt. Oettinger soll sich „nicht wieder in Etappen distanzieren“, sondern „eindeutige Schritte“ unternehmen; also aus dem rechtsradikalen CDU-Verein austreten. Sollte sich Oettinger wider Erwarten dagegen entscheiden, stünden ihm bei der FDP selbstverständlich alle Türen offen.
Eilmeldung aus der Schweiz
ZÜRICH: Am 8. Februar sind in der Nähe von Genf zwei Flugzeuge in 30 Meter Höhenunterschied etwa 750 Meter voneinander entfernt aneinander vorbeigeflogen, teilten Schweizer Behörden der bestürzten Weltöffentlichkeit am Dienstag vergangener Woche mit. Bereits im Dezember 1974 war es nahe Bern zu einem ähnlichen Zwischenfall gekommen. Damals betrug der Abstand immerhin 2450 Meter auf gleicher Höhe.
Auf seinem Türkeibesuch entschuldigt sich Papst Benedikt XVI. erneut für seine umstrittenen Aussagen, die Kreuzzüge, den Irak-Krieg und den Völkermord der Türken an den Armeniern – nun wollen sich Tausende Türken als Zeichen ihrer Dankbarkeit öffentlich taufen lassen! Türkische Behörden helfen ganz unbürokratisch mit: „Wir haben bereits in allen Seitenstraßen Wasserwerfer postiert“, verriet ein Polizeisprecher.
Praktikantenchor: Lieber Dr. Mohnhaupt, bitte, sagen Sie noch einmal, nur einmal noch, die berühmten drei Worte!
Dr. Mohnhaupt: Also gut: „One last Coffee!“
Praktikantenchor: Danke Dr. Mohnhaupt, danke! Er läuft bereits durch!
In der SPD ist nach der Veröffentlichung einer Studie über die „neue Armut“ in Deutschland ein Streit über deren Ursachen entbrannt. Während Ottmar Schreiner behauptete, das Phänomen sei darin begründet, daß die Armen zu wenig Geld hätten, meinte Kurt Beck, das könne es nicht sein, er habe schließlich auch genügend Geld. Eine neues Gremium soll nun klären, wo noch mehr gepart werden kann, um das Problem der Armut in den Griff zu bekommen. Erste Stimmen sahen großes Potential bei Hartz IV, den Renten und im Gesundheitssystem.
Nach der beispiellosen Prügelorgie slowakischer Polizeifaschisten gegen friedliebende deutsche Fans sind viele der Schlachtenbummler traumatisiert und müssen von Urologen behandelt werden. Der DFB reagierte empört und kündigte an, daß als Reaktion beim nächsten Heimspiel anstelle der Gästenationalhymne das Lied „Haut die (slowakischen) Bullen platt wie Stullen“ einer berühmten deutschen Punkband gespielt werde.
Bei der Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern deutet mittlerweile alles auf eine große Koalition hin. Wenn die potentiellen Koalitionspartner wie erwartet an der 5% Hürde scheiterten und dennoch keine der beiden Favoriten die absolute Mehrheit erreiche, sei dies unumgänglich, damit das Land regierbar bleibe, äußerten Vertreter von NPD und PDS übereinstimmend.