Archiv der Kategorie 'pendlerblog'

Erste Mai-Bilanz

Obwohl der Mai noch gar nicht vorbei ist, kommt man nicht umhin, ihn als verheerender , gewalttätiger, ja brutaler als viele Vorangegangene zu bezeichnen. Die Bäume schlugen vielerorts schon vorher aus, die Steine flogen schon vor den Autonomen und selbst die ansonsten für ihren zurückhaltenden Ton bekannte Berliner BZ musste in ihrem „Liveticker“ vom 1.5. konstatieren: „19.55 Uhr: Der Versammlungsleiter überlegt, die Route der Demo zu verkürzen, weil zu viele bereitgewalte Autonome mitmarschieren, die die Beamten immer wieder mit Flaschen- und Steinwürfen provozieren.“

Holzklotz-Kasache: Junkies gehen auf Distanz

Im Fall des arbeitslosen drogenabhängigen kasachischen Spätaussiedlers, der mit seinem Holzklotzwurf von der Autobahnbrücke eine junge Frau erschlug, meldete sich jetzt der Bundesverband der Drogenabhängigen zu Wort und warnte davor, die Drogensucht des Täters in der Berichterstattung zu sehr in den Mittelpunkt zu rücken. Dies würde Millionen unbescholtener Drogenabhängiger in Misskredit bringen, die kaum auffallen und sich einfach nur in Ruhe ihr Heroin spritzen würden, so Rolf B, ein Sprecher der Vereinigung: B. erklärte, er wünsche sich mehr Fingerspitzengefühl bei der Suche nach Erklärungen, Drogenabhängigkeit mache niemanden zum kaltblütigen Mörder. “Schon eher vermute ich”, so B. weiter, “er hat das getan, weil er Russe war.”

Sklavenhändler…

Und wenn ich sieben fuffzich verdiene
geb ich dir drei fuffzich ab
ich brauch sowieso nur was zu essen
und vielleicht ‚n bißchen Schnaps

ich brauch überhaupt nicht viel Geld
denn ich bin ein schlechter Mensch
hab mein ganzes Leben nichts gelernt
außer daß man besser die Fresse hält

Oh Sklavenhändler
hast du Arbeit für mich
Sklavenhändler
ich tu alles für dich!

Danke für den Link

Diana könnte vielleicht noch am Leben sein

In einem Bericht von 832 Seiten hat der ehemalige Scotland-Yard-Chef John Stevens mehr als 20 000 Dokumente und rund 400 Zeugenbefragungen zum Tod von Prinzessin Diana zusammengefaßt.
Das Ergebnis:
„Hätte sie ihren Sicherheitsgurt getragen, wäre sie vielleicht nicht tot“, sagte Stevens. Ganz auf der sicheren Seite wären Di und Dodi aber gewesen, wenn der Wagen am 13. Pfeiler des Straßentunnels an der Pont de l‘Alma vorbei und ganz normal aus dem Tunnel herausgefahren wäre, wie tausende anderer Autos auch. Die überraschenden Erkenntnisse gaben Anlaß zu weiteren Spekulationen: Hätte Diana überlebt, wäre Sie z.B. vielleicht ein Jahr später überraschend an Brustkrebs erkrankt – nach dieser Theorie wäre sie dann heute auch tot.

Transrapid-Unfall: Nun doch Mitarbeiter verantwortlich

Nach neuesten Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft und Polizei tragen sowohl Mitarbeiter aus dem Leitstand als auch der verantwortliche Zugführer die Schuld am Transrapidunglück bei Lathen. Die Behörden widersprachen damit ersten Mutmaßungen, wonach der Zug, die Strecke und das Hindernis die alleinige Verantwortung für das Unglück getragen haben sollen.

[04.10.2006]

Gefahren beim Pendeln

Nicht nur der Terrorismus gefährdet uns auf dem Weg zur Arbeit, sondern auch unberechenbare Statuen.

Kofferbomben (III)

Laut den VOX-Nachrichten, die soeben laufen, sind immer mehr Hartz IV-Bezieher auf der Suche nach „herrenlosen Flaschen“. Die geben sie dann ab und verdienen sich damit ein paar Euro dazu. Die Agentur für Arbeit hat auf diesen Trend laut VOX-Nachrichten aber schon reagiert. Wie jedes Nebeneinkommen sei auch dieses unverzüglich zu melden und werde an die Sozialunterstützung angerechnet. SUMPFPOST empfiehlt: Lassen Sie sich mit dem Flaschenpfandgeld auch immer eine Quittung geben, damit dann alles ordnungsgemäß abgezogen werden kann.

Gleisbesetzer

„Sehr geehrte Reisende, wegen besetzter Gleise im Hildesheimer Bahnhof verzögert sich die Weiterfahrt um wenige Minuten“, tönt die Stimme aus dem Lautsprecher und aus der Mitte des Abteils fragt eine Frau: „Besetzte Gleise, was soll das denn jetzt wieder heißen? Sind die Gleise von Menschen besetzt, oder…“ Der Gedanke der Mitfahrerin wird jedoch rasch ad absurdum geführt, schließlich sei es Sonntag, meinen einhellig die Passagiere und sogar die Frau selber bestätigt: und man befinde sich in Hildesheim, Dirk. „Und wir werden auch niemals woanders sein“, stimmt der ins Abteil tretende Schaffner ein und dann fährt auch der Zug schon wieder los und ist eine halbe Minute später am Bahnsteig und dort ist dann wie in der restlichen Stadt wie immer mal wieder gar nichts los.

Kofferbomben (II)

Achtung!
Seit Tagen steht am Hauptbahnhof Fleetmark (Sachsen Anhalt, Gleis 1) ein herrenloser Kaffee. Er ist noch zu 3/4 gefüllt, jedoch wagte es bisher niemand, ihn anzurühren, geschweige denn umzurühren. Die Sicherheitsbehörden wurden bereits informiert, sind jedoch aufgrund der mangelhaften Infrastruktur des strukturschwachen Landes noch nicht bis zum Kaffee vorgedrungen. Es wird vermutet, daß dieser bei Eintreffen der Ordnungsorgane bereits kalt sein wird und deshalb nur noch kontrolliert gesprengt werden kann (und muß!). Eine Sprengkelanlage wird vom Nachbarland Niedersachsen (NS) zur Verfügung gestellt, da die von Sachsen Anhalt (SA) kürzlich zwangsversteigert werden mußte (wg. Zahlungunfähigkeit der Kaffeekassenschulden).

Kofferbomben

„Sehr geehrte Reisende, bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt“, heißt es nun wieder verstärkt auf Bahnhöfen, seit in Dortmund und Koblenz Gepäck mit Propangasflaschen gefunden wurde. Reisende irren auf der Suche nach ihren Koffern umher, während diese kontrolliert gesprengt werden, ohne daß jemand erfährt, was in ihnen steckte. Was dahinter steckt, kann man nur ahnen: die Kofferindustrie? Oder der Islam? Wenn der in den Propangasflaschen steckt, kann man nur hoffen, daß niemand ihn rausläßt, es sei denn, er hat eine gültige Fahrkarte.